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mika, Panti1976

* Sea Shepherd News

  • post Expedition zur Sichtung des vom Aussterben bedrohten Golftümmlers verläuft erfolgreich - 15 September
  • Führende Wissenschaftler aus Mexiko und den USA bestätigen mit Unterstützung von Sea Shepherd die erste Sichtung von Golftümmlern im Jahr 2019 – ein Hoffnungsschimmer für das Überleben der Art. Am 5. August 2019 verzeichnete eine Gruppe von Wissenschaftlern und Naturschützern die erste Golftümmler-Sichtung des Jahres 2019. Die Expedition im Oberen Golf von Kalifornien (Mexiko), mit dem Ziel Golftümmler ausfindig zu machen, ist eine gemeinschaftliche Mission der Nationalen Kommission für Schutzzonen CONANP, Sea Shepherd, dem Museo de la Ballena, führenden Forschern aus dem Bereich Meeressäuger der University of Baja California Sur (UABCS), der USA und der mexikanischen Marine.

    Die Sea Shepherd Crew an Bord der SHARPIE sichtete am 19. und 20. August zwei Paare Golftümmler. Anschließend wurden am 3. September zwei Golftümmler entdeckt und fotografiert. Sea Shepherds SHARPIE befindet sich gerade auf der wichtigen, gemeinschaftlichen Sichtungsfahrt im Golftümmlergebiet, um Daten zu sammeln und die letzten lebenden Golftümmler zu identifizieren.


    Mit führenden Wissenschaftlern an Bord nutzen die Organisationen die wenigen Tage bei ruhigem Wetter, um nach einzelnen Individuen zu suchen. Der Golftümmler ist der kleinste Delfin dieser Erde und der am stärksten gefährdete Meeressäuger. Diese Art lebt ausschließlich im Oberen Golf von Kalifornien. Schätzungen zufolge gibt es heute weniger als 19 lebende Golftümmler.

    Während der letzten fünf Jahre war Sea Shepherd zusammen mit den mexikanischen Behörden im Oberen Golf von Kalifornien präsent, um den seltenen Tümmler zu schützen. Sea Shepherd entfernt illegale Stellnetze aus dessen Lebensraum und verhindert somit, dass sich der kleine Meeressäuger in den Netzen verfängt, die eigentlich für einen anderen gefährdeten Meeresbewohner dort ausgebracht werden: den Totoaba-Barsch


    Der Totoaba wird wegen seiner lukrativen Schwimmblase gejagt, die nach Asien geschmuggelt und dort auf dem Schwarzmarkt verkauft wird. Die Schwimmblasen werden in einer Suppe gekocht, der man eine gesundheitsfördernde Wirkung nachsagt – eine Eigenschaft, die nicht wissenschaftlich erwiesen ist. Die illegalen Machenschaften um den Totoaba-Schmuggel sind für die kritische Lage der Golftümmler verantwortlich. Durch die ähnliche Körpergröße von Totoaba und Golftümmler ist die Maschenweite der Stellnetze, die für Totoabas verwendet wird, eine sichere Todesfalle für den kleinen Tümmler.

    Obwohl bei der langjährigen Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern schon viele Daten erhoben und ein akustisches Monitoring durchgeführt wurde, ist Sea Shepherd jetzt erstmals Teil einer Expedition zur visuellen Identifizierung. Sea Shepherds erste Aufnahme eines Golftümmlers gelang am 18. April 2015, nur zwei Tage nach Mexikos Ankündigung eines soliden Aktionsplanes zum Schutz des endemischen Tümmlers, welcher das Land in Sachen Artenschutz ganz nach vorne bringen sollte.


    Während der jüngsten gemeinsamen Expedition wurden in den Gewässern östlich von San Felipe, Baja California, zwischen dem 19. August und dem 3. September drei Gruppen von jeweils zwei Golftümmlern gesichtet. Experten zufolge waren die erwachsenen Tiere allem Anschein nach bei guter Gesundheit.

    Das von der CONANP betriebene Golftümmler-Forschungsprogramm ist seit Jahren eine verlässliche Quelle, die zum besseren Verständnis der Golftümmler-Population beiträgt. Ihrem akustischen Beobachtungsprogramm verdanken wir es, die Bewegungsmuster der kleinen Tümmlerart genau einschätzen zu können. Das ist ein wichtiges Werkzeug bei den Bemühungen um ihren Schutz.

    Sea Shepherds Gründer und Geschäftsführer Captain Paul Watson erklärte: „Es ist sehr wichtig, diese lebenden Golftümmler zu dokumentieren. Unsere Crews arbeiten unermüdlich bei Tag und bei Nacht daran, die Stellnetze, die den Golftümmler bedrohen, aus dem Meer zu entfernen. Einige meinen, die Notlage der Golftümmler wäre ein hoffnungsloser Fall, doch wir glauben, dass hoffnungslose Fälle, die Fälle sind, für die es sich lohnt zu kämpfen. Unsere Crew vereint die Überzeugung, dass wir das Unmögliche möglich machen können und es sind die Leidenschaft, der Mut, die Vorstellungskraft und der Einfallsreichtum meiner unglaublichen Crew, die den Kampf für den Golftümmler und die Ozeane gewinnen werden.“


    Sea Shepherds Kampagne zur Bergung illegaler Stellnetze, OPERATION MILAGRO, wird in Zusammenarbeit mit den mexikanischen Behörden ab Anfang Oktober fortgesetzt, wenn die Fischfangsaison im Oberen Golf von Kalifornien beginnt.
  • post Weiteres Schleppnetzschiff bei Patrouillen in Westafrika festgesetzt - 11 September
  • Montag, 9. September 2019: Bei einer gemeinsamen Operation in Partnerschaft mit der Regierung von Gambia zur Bekämpfung der illegalen, unregulierten und undokumentieren (IUU) Fischerei in Westafrika wurden zwei industrielle Schleppnetzschiffe wegen einer Reihe von Fischereidelikten festgesetzt. Vier Tage später haben gambische Fischerei-Inspektoren an Bord der SAM SIMON nun ein drittes Schleppnetzschiff festgesetzt.

    Am 1. September wurde das Fischereifahrzeug MOHAMED von gambischen Fischerei-Inspektoren und der gambischen Marine mit Unterstützung der Sea-Shepherd-Besatzung wegen 15 Fällen von Fischfang innerhalb der neun Meilen langen Sonderverwaltungszone Gambias verhaftet, die den Kleinfischern vorbehalten ist.


    Die Übergriffe wurden sowohl durch das schiffseigene Fischereiprotokoll als auch durch Aufzeichnungen des Automatischen Identifikationssystems (AIS) an Bord bestätigt. Das AIS übertrug zum Zeitpunkt des Enterns nicht aktiv, was auf Bemühungen hindeutet, die Position und Aktivität des Schiffes vor Strafverfolgung zu verbergen, aber die AIS-Daten werden in durchsuchbaren Archiven gespeichert, die eine Übersicht über den Standort und die Geschwindigkeit eines Schiffes in der Vergangenheit ermöglichen.


    Die Gewässer von Gambia sind besonders reich an Artenvielfalt, da das Land dort liegt, wo der nährstoffreiche Gambia-Fluss in den Kanarischen Strom mündet. Die Lebensgrundlage von über 200.000 Gambiern ist direkt oder indirekt von der lokalen Fischerei abhängig, während die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) davon ausgeht, dass mehr als 46% der bewerteten Fischbestände im östlichen Mittelatlantik von Überfischung betroffen sind.


    Sardinen und andere kleine pelagische Arten sind für die Gambier von entscheidender Bedeutung, weshalb das Ministerium für Fischerei und Wasserressourcen ein neun Meilen langes Sonderverwaltungsgebiet eingerichtet hat, um die von Kleinfischern genutzten Gewässer zu erhalten. Industrielle Schleppnetzschiffe kommen jedoch routinemäßig nahe an die Küste, worüber sich viele Kleinfischer täglich beim Ministerium beschweren und eine Entschädigung für verlorene Netze fordern, die durch die Schleppnetzschiffe verloren gehen, da diese die Netze einfach überfahren. Auch die Populationen der Sardinen nehmen aufgrund dieser täglichen Übergriffe rapide ab.


    Die MOHAMED wird derzeit im gambischen Hafen von Banjul festgehalten, zusammen mit der LU LAO YUAN, der YU 010 und der VICTORY 205.
    „Mit drei Verhaftungen in weniger als einer Woche übernimmt James Furmos Peter Gomez, Minister für Fischerei und Wasserressourcen, die Art von Führungsrolle, die zur Bekämpfung der illegalen Fischerei in den Gewässern von Gambia erforderlich ist. Obwohl die Präsenz der SAM SIMON jetzt bekannt ist – und die Schleppnetzschiffe dadurch davon abgehalten werden, in die Sonderverwaltungszone einzufahren – sendet der Minister die klare Botschaft, dass auch früher begangene Straftaten untersucht werden“, sagte Peter Hammarstedt, Kampagnenleiter bei Sea Shepherd Global.

    Mit OPERATION GAMBIAN COASTAL DEFENSE – Sea Shepherds Partnerschaft mit Gambia – schließt sich der siebte afrikanische Küstenstaat an, die illegale Fischerei in den Küstengewässern durch gemeinsame Patrouillen auf See zu stoppen.

    Seit 2016 arbeitet Sea Shepherd zusammen mit den Regierungen von Gabun, Liberia, São Tomé und Príncipe, Tansania, Benin und Namibia an der Bekämpfung der IUU-Fischerei, indem sie den afrikanischen Küstenstaaten zivile Küstenpatrouillenschiffe zur Verfügung stellt, damit die Behörden die Fischereivorschriften und die Naturschutzgesetze in ihren Hoheitsgewässern durchsetzen können. Bisher haben die einzigartigen Partnerschaften zur Festnahme von 34 Schiffen wegen illegaler Fischerei und anderer Fischereiverbrechen geführt.

  • post Willkommen auf dem kleinen Horrorschiff - 10 September
  • 04. September 2019: Kommentar von Captain Peter Hammarstedt über die furchtbaren Lebensbedingungen der Crew an Bord des industriellen Fischereifahrzeuges, das wegen illegaler Fischerei in Gambia festgesetzt wurde.

    Am 27. August setzten gambische Fischerei-Inspektoren und die gambische Marine, in Zusammenarbeit mit der Sea-Shepherd-Crew an Bord der SAM SIMON, die VICTOR 205 fest. Bei der VICTOR 205 handelt es sich um ein Schleppnetzschiff, mit mehreren dokumentierten Fällen von illegaler Fischerei in der Sonderverwaltungszone, die den Kleinfischern in Gambia vorbehalten ist. Beamte der gambischen Strafverfolgungsbehörde deckten außerdem einige der schlimmsten Lebensbedingungen auf, die mir bei der Unterstützung afrikanischer Küstenstaaten bei Schiffskontrollen auf See begegnet sind.


    Die Bilder zeigen eine sogenannte Unterkunft der überwiegend aus Sierra Leone stammenden Besatzung, die in einem kleinen Raum zwischen Maschinenraum und Steuerhaus untergebracht waren. Ich könnte es selber nur wenige Minuten dort aushalten. Der von der steigenden Temperatur des Maschinenraums erhitzte Raum glich einem Ofen, mit verschmutzten Matratzen und nicht einmal genug Platz, um sich aufzurichten. Die Schiffstoilette diente gleichzeitig auch noch als Dusche, wobei ein einziger schmutziger Eimer sowohl zum Spülen als auch zum Waschen verwendet wurde.


    Aufgrund der unhygienischen Bedingungen an Bord musste der Schiffsarzt der SAM SIMON ein paar der Fischer von der VICTORY 205 wegen Infektionen behandeln. Gegen die VICTORY 205, die nun im Hafen von Banjul festgesetzt ist, werden rechtliche Schritte eingeleitet. Ich bin der Führung des gambischen Ministers für Fischerei und Wasserressourcen dankbar, dass sie sowohl das Recht für den Umweltschutz als auch Gerechtigkeit für die Besatzung der VICTORY 205 einfordert.



    Weitere Informationen über die Festsetzung der VICTORY 205 und der Kampagne OPERATION GAMBIAN COASTAL DEFENSE unter: https://sea-shepherd.de/2746
  • post Sea Shepherd startet Patrouillen in Gambia - 04 September
  • 2. September 2019: Am 27. August wurden die Fischereifahrzeuge LAO YUAN YU 010 und die VICTORY 205 von gambischen Fischerei-Inspektoren und der gambischen Marine in Zusammenarbeit mit der Sea-Shepherd-Crew wegen mehrerer Fischereiverstöße verhaftet – darunter das Fischen ohne Fischereiprotokoll und innerhalb der neun Meilen langen Sonderverwaltungszone in Gambia, die für Kleinfischer reserviert ist.

    Die Gewässer von Gambia sind besonders reich an Artenvielfalt, da das Land dort liegt, wo der nährstoffreiche Gambia-Fluss in den Kanarischen Strom mündet. Die Lebensgrundlage von über 200.000 Gambiern ist direkt oder indirekt von der lokalen Fischerei abhängig, während die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) davon ausgeht, dass mehr als 46% der bewerteten Fischbestände im östlichen Mittelatlantik unter Überfischung leiden.


    Sardinen und andere kleine pelagische Arten sind für die Gambier von entscheidender Bedeutung, weshalb das Ministerium für Fischerei und Wasserressourcen ein neun Meilen langes Sonderverwaltungsgebiet eingerichtet hat, um die von Kleinfischern genutzten Gewässer zu erhalten. Industrielle Schleppnetzschiffe kommen jedoch routinemäßig nahe an die Küste, worüber sich viele Kleinfischer täglich beim Ministerium beschweren und eine Entschädigung für verlorene Netze fordern, die durch die Schleppnetzschiffe verloren gehen, da diese die Netze einfach überfahren. Auch die Populationen der Sardinen nehmen aufgrund dieser täglichen Übergriffe rapide ab.

    An Bord der VICTORY 205 entdeckten die Fischerei-Inspektoren, dass das Schleppnetzschiff im vergangenen Monat zwei Mal innerhalb des Sonderverwaltungsgebiets gefischt und sich am 10. August der Schleppnetzfischerei in einem Abstand von 1,6 Seemeilen von der Küste schuldig gemacht hat. Die Lebensbedingungen an Bord der VICTORY 205 waren katastrophal, mit sechs afrikanischen Besatzungsmitgliedern aus Sierra Leone und Gambia, die in einem kleinen Raum zwischen Maschinenraum und Steuerhaus untergebracht waren. Der von der steigenden Temperatur des Maschinenraums erhitzte Raum glich einem Ofen, mit verschmutzten Matratzen und nicht einmal genug Platz, um sich aufzurichten.


    Die VICTORY 205 und die LU LAO YUAN YU 010 werden derzeit im gambischen Hafen von Banjul festgehalten.

    „Sea Shepherd ist sich der Herausforderungen bei der Überwachung und Kontrolle in westafrikanischen Gewässern bewusst und begrüßt daher die Initiative der Regierung von Gambia, eine Partnerschaft mit uns einzugehen, um den Schutz des Sonderverwaltungsgebiets zu gewährleisten und die illegale Fischerei zu bekämpfen. James Furmos Peter Gomez, Minister für Fischerei und Wasserressourcen, zeigt kriminellen Fischern, dass illegale Aktivitäten in den Gewässern von Gambia nicht toleriert werden“, sagte Peter Hammarstedt, Kapitän der SAM SIMON, während der Festsetzung der beiden Schiffe.


    Mit OPERATION GAMBIAN COASTAL DEFENSE – Sea Shepherds Partnerschaft mit Gambia – schließt sich der siebte afrikanische Küstenstaat an, die illegale Fischerei in den Küstengewässern durch gemeinsame Patrouillen auf See zu stoppen.

    OPERATION GAMBIAN COASTAL DEFENSE wurde von Kongsberg Satellite Services (KSAT) unterstützt, die Analysen und Bilder hochauflösender Radare (SAR) und optischer Satelliten lieferten. Dazu gehörten 20 beispiellose Bilder aus dem Zeitraum innerhalb der wichtigen ersten 100 Stunden der Patrouille, wobei die Informationen auf der Brücke der SAM SIMON in nur 45 Minuten verfügbar waren. Unter Verwendung von 12 verschiedenen Satelliten aus sieben verschiedenen Ländern, die eine flächendeckende Überwachung der gambischen Gewässer gewährleisten, entdeckte man über 750 Schiffe, die in der ersten Woche ausgewertet wurden. Maxar Technologies stellte KSAT auch großzügig hochauflösende optische Bilder zur Verfügung, um die Patrouille zu unterstützen.


    Seit 2016 arbeitet Sea Shepherd zusammen mit den Regierungen von Gabun, Liberia, São Tomé und Príncipe, Tansania, Benin und Namibia an der Bekämpfung der IUU-Fischerei, indem sie den afrikanischen Küstenstaaten zivile Küstenpatrouillenschiffe zur Verfügung stellt, damit die Behörden die Fischereivorschriften und die Naturschutzgesetze in ihren Hoheitsgewässern durchsetzen können. Bisher haben die einzigartigen Partnerschaften zur Festnahme von 34 Schiffen wegen illegaler Fischerei und anderer Fischereiverbrechen geführt.
  • post Wildererschiff im „Land der surfenden Flusspferde“ festgesetzt - 16 August
  • 14. August 2019: Am 24. Juli, während sich die BOB BARKER im Hafen befand, hatte die National Agency of National Parks (ANPN) Gabuns im Rahmen von OPERATION ALBACORE IV (einer gemeinsamen Kampagne von Sea Shepherd und der gabunischen Regierung zur Bekämpfung der illegalen Fischerei) ein lokales Schleppnetzschiff, die GUOJI 827, festgesetzt, nachdem man das Schiff der illegalen Fischerei in den geschützten Gewässern des Nationalparks Loango überführt hatte.

    Der Nationalpark Loango ist ein einzigartiges Wildtiergebiet, das durch den ortsansässigen National-Geographic-Entdecker Mike Fay und den Fotografen Mike Nichols bekannt wurde. Sie bezeichneten den Loango als „Land der surfenden Flusspferde“, da die Flusspferde Gabuns gerne im Meer baden und sich dabei von den Wellen tragen lassen. Es ist einer der wenigen Orte auf der Welt, an dem Elefanten, Flusspferde und Gorillas an wilden Stränden zusammenleben.


    Die GUOJI 827 wurde unter Einsatz von Fernüberwachungstechnologien in vier separaten Fällen im Meerespark entdeckt, so dass die gabunischen Behörden einen Haftbefehl für das Schiff ausstellten. Kurz darauf führte ein Abfangschiff der Küstenwache, das mit Rangern der ANPN besetzt war, den Haftbefehl aus und setzte das Schiff fest. Es befindet sich mit seiner 20 Tonnen schweren Fischladung derzeit in Port Gentil (Gabun) und wird dort festgehalten.

    „Der Erfolg von OPERATION ALBACORE IV liegt in der Synergie und Zusammenarbeit zwischen Sea Shepherd und drei gabunischen Regierungsbehörden. Es ist wahrscheinlich, dass die GUOJI 827 von einem Schwesterschiff darüber informiert wurde, dass die BOB BARKER im Hafen lag. Somit ist die Festnahme des Schleppnetzschiffes eine starke Botschaft an die Fischer, dass Gabuns Ranger, Marinesoldaten und Fischereiinspektoren die gabunischen Meeresparks rund um die Uhr verteidigen. Sea Shepherd gratuliert seinen gabunischen Partnern sowohl zu der erfolgreichen Festsetzung, als auch zur andauernden Verteidigung seiner einzigartigen Meerestierwelt“, sagte Peter Hammarstedt, Kampagnenleiter bei Sea Shepherd Global.


    Vor zwei Jahren kündigte Gabuns Präsident Ali Bongo Ondimba auf der Ozeankonferenz der Vereinten Nationen in New York die Schaffung von neun neuen nationalen Meeresparks und elf neuen Reservaten an, die das größte Netz von Meeresschutzgebieten in Afrika darstellen.

    OPERATION ALBACORE IV zielt darauf ab, die neu geschaffenen Meeresschutzgebiete Gabuns weiterhin zu schützen, IUU-Fischereiaktivitäten zu erkennen und zu unterbinden, gleichzeitig die Einhaltung der Vorschriften durch lizenzierte Fischereiunternehmen zu überwachen und die bestehenden Überwachungs-, Kontroll- und Überwachungsmaßnahmen auszuweiten.


    Am 5. Juli unterstützte die BOB BARKER die Behörden bei der Festsetzung der HAIXIN 27, einem ausländischen Schleppnetzschiff, das im Meeresreservat Grand Sud du Gabon abgefangen wurde. Die HAIXIN 27 befindet sich ebenfalls in Port Gentil.

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